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Grafiktabletts – Kunst und Kreativität voll digital

Jeder, der schon einmal am PC ein Bild bearbeiten, freistellen oder etwas retuschieren wollte, weiß wie schwer das sein kann. Wer kennt nicht die „berühmten“ Paint-Zeichnungen mit der Maus, die qualitativ fast an ein Gemälde eines vierjährigen Kindes herankommen. Mit einem Grafiktablett kannst du hingegen wie auf einem Blatt Papier mit dem Stift und deiner Hand zeichnen und Bilder bearbeiten. In diesem Artikel stellen wir dir nicht nur verschiedene Geräte vor, sondern sagen dir auch worauf du achten musst.
Besonderheiten
  • Große Auswahl
  • Einfache Bedienung
  • Software häufig dabei
  • In allen Preisregionen vorhanden

Grafiktabletts Test & Vergleich 2021

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Grafiktabletts eignen sich für alle kreativen Menschen, die gerne Zeichnen und Malen
  • Das Bearbeiten von Bildern ist erheblich einfacher als mit der Maus und der Tastatur
  • Vielen Grafiktabletts liegt bereits eine einfache Software mit bei, sodass hier selten eine weitere Investition notwendig wird

GAOMON M106K – der günstige Einstieg

GAOMON M106K – der günstige Einstieg
Besonderheiten
  • Geeignet für Illustrationen, Malerei, 3D-Bearbeitung, Comics und mehr
  • 12 programmierbare Expresstasten, 16 Zusatztasten auf der Oberseite
  • Kompatibel mit allen gängigen Betriebssystemen und wichtigen Programmen
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet (Umstellung im Menü)
  • Großer Arbeits- und Zeichenbereich: 254 x 158 mm
49,99 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Den Einstieg in unserer Liste macht das Gaomon M106K Grafiktablett, das besonders durch seinen attraktiven Preis zu überzeugen weiß. Geeignet ist es für allerlei künstlerische Arbeiten, wie die Malere, Illustrationen oder für 3D-Anwendungen. Dabei harmoniert es mit allen gängigen Betriebssystemen und ist kompatibel mit zahlreichen Bildbearbeitungsprogrammen. Das M106K bringt 12 programmierbare Tasten sowie einen eigenen Stifthalter mit. Hinzu kommen weitere 16 Tasten auf der Oberseite des Tabletts, die du mit dem mitgelieferten Stylus bedienen kannst. Die große Besonderheit hierbei ist auch, dass das Gaomon Grafiktablett für Links- aber auch Rechtshänder geeignet ist.
Auf Amazon bekommt das Gaomon M106K überwiegend gute Bewertungen, die vor allem auf das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis abzielen. Insgesamt geben mehr als 80 % der über 300 Rezensenten mehr als vier Sterne für das Tablett. Etwas enttäuschend soll nur der Akku des Stiftes sein, der sich schnell entladen soll.

Wacom Intuos S – Der Preis-Leistungs-Kracher

Wacom Intuos S – Der Preis-Leistungs-Kracher
Besonderheiten
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Anpassbare Expresstasten, Stifthalter, ergonomischer Stylus
  • Hochwertige Materialien, Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • 4096 Druckpunkte sorgen für eine hervorragende Bedienung
  • Auch als Bluetooth-Version erhältlich
  • Kostenfreie Zusatzsoftware nach Registrierung verfügbar
66,67 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Für nur ein paar Euro mehr kannst du dich vom Gaomon M106K verabschieden und auf Wunsch zum Wacom Intuos S greifen. Technisch gesehen bietet das Wacom-Modell ein wenig mehr, da 4096 Druckstufen vorhanden sind und nicht nur 2048 wie beim Gaomon M106K. Außerdem hast du die Wahl zwischen dem kabelgebundenen Gerät sowie dem Bluetooth-Modell, welches völlig kabellos funktioniert. Auch das Wacom Intuos S bringt zusätzliche Expresstasten sowie eine Stiftablage mit. Die große Besonderheit bei diesem Gerät ist zusätzlich die kostenlose Software, die du nach der Produktregistrierung bequem herunterladen kannst. Dabei kannst du zwischen Corel Painter Essentials 7 oder Corel Aftershot 3 wählen. Die Bluetooth-Version bietet dir zusätzlich noch Clip Studio Paint Pro an. Außerdem kannst du hier zwei anstatt nur ein Programm wählen.
Auch das Wacom Intuos S wird auf Amazon überwiegend gut bewertet. Insgesamt vergeben über 80% aller Rezensenten vier oder mehr Sterne für dieses Produkt. Wie schon beim Gaomon M106K steht hier das Preis-Leistungs-Verhältnis aber auch die einfache Bedienung und Einrichtung an erster Stelle.

XP-PEN Artist 12 – Für den anspruchsvollen Künstler

XP-PEN Artist 12 – Für den anspruchsvollen Künstler
Besonderheiten
  • Grafiktablett mit Display, Full-HD-Auflösung und 262.000 Farben
  • Sechseckiger Stylus mit digitalem Radiergummi und besonderer Form
  • Großer Lieferumfang: Aufbewahrungsbox für den Stift, 8x Ersatzspitzen, 3-in-1-Kabel, Reinigungstuch, Schutzhandschuh und zwei auswählbare Programme
  • 8192 Druckstufen für ein präzises Arbeiten
n/a €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Mit dem XP-PEN Artist 12 gehen wir bereits einen Schritt in Richtung Professionalität. Anstatt eines einfachen Zeichentabletts bekommst du hier einen Grafikmonitor zu dir nach Hause geliefert, der mit 1920 x 1080 Pixel sowie 262.000 Farben auflöst. Das sorgt für professionelleres Arbeiten direkt auf dem Gerät. Sechs Schnellzugrifftasten sowie eine Touch-Bar liefern dir dabei den nötigen Komfort. Der Artist 12 von XP-Pen liefert dir zusätzlich noch satte 8192 Druckstufen für ein möglichst präzises Arbeiten. Besonders stolz ist der Hersteller auf den innovativen sechseckigen Stift, der durch seine besondere Form mehr Ergonomie und Griffigkeit bieten soll. Hinzu kommt ein digitaler Radiergummi an der Spitze des Stylus. Zusammen mit dem Grafiktablett bekommst du die Software ArtRage 5 oder OpenCanvas als Download bereitgestellt.
Viele Bewertungen konnte das XP-PEN Artist 12 auf Amazon noch nicht erhalten, da es sich um ein neues Produkt handelt. Dennoch sind sich die meisten Kunden einig, dass auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unübertroffen ist. Besonders die Qualität des Displays wird hierbei hervorgehoben.

Wacom Intuos Pro – Für den Profi

Wacom Intuos Pro – Für den Profi
Besonderheiten
  • Eines der besten Grafiktabletts in dieser Preisklasse auf dem Markt
  • Pro Pen 2 liefert 8192 Druckstufen sowie eine Neigungserkennung
  • Extrem hohe Qualität: Material besteht aus eloxiertem Aluminium und Glasfaser verstärktem Kunststoff
  • Verfügbar in unterschiedlichen Größen: S, M und L
  • Acht individuell programmierbare Tasten, Zusätzlicher Touch-Ring, Multitouch-Funktion
332,08 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Egal auf welchen Testseiten du dich befindest, das Wacom Intuos Pro platziert sich in den meisten Fällen auf den oberen drei Plätzen. Besonders die unkomplizierte und genaue Bedienung verhelfen dem Wacom Gerät stets zu Bestplatzierungen. Aus diesem Grund kommt dieses Modell nicht unbedingt nur bei Hobby-Grafikern, sondern auch bei Mode- und Produktdesignern gut an. Ein großer Teil der Technik steckt dabei im Pro Pen 2, der mit 8192 Druckstufen sowie einer Neigungserkennung für ein äußerst präzises Arbeiten sorgt. Hinzu kommt seine hervorragende Ergonomie, die für ein angenehmes Handling sorgt. Die Produktivität wird zusätzlich durch die acht individuell programmierbaren Tasten sowie den Touch-Ring an der Seite gesteigert. Das Wacom Intuos Pro verfügt zusätzlich über die Multitouch-Funktion, wodurch mehrere Eingaben gleichzeitig getätigt werden können.
Auch auf Amazon erhält das Wacom Intuos Pro Bestnoten, wobei sich die Bewertungen hier ein wenig von den anderen vorgestellten Modellen unterscheiden. Während die anderen Geräte häufiger vier oder fünf Sterne abbekommen, erhält das Wacom im Durchschnitt „nur“ vier Sterne. Das liegt daran, dass sich einige Kunden über die schnelle Abnutzung der Spitzen des Stylus beschweren. Bei dieser Qualität des Grafiktabletts kann man allerdings darüber hinwegsehen.

Was ist ein Grafiktablett?

Designer, Bildbearbeiter oder Illustratoren können sich ihre Arbeit kaum noch anders vorstellen als mit einem Grafiktablett. Wenn du schon einmal versucht hast mit der Maus ein Bild freizustellen, zu bearbeiten oder sogar zu zeichnen, wirst du wissen, dass dabei meistens kein professionelles Ergebnis herauskommt. Hier setzen Grafiktabletts an, denn sie sorgen dafür, dass du mithilfe eines digitalen Stiftes oder auch „Stylus“ millimetergenau arbeiten kannst. Dabei wird das Grafiktablett entweder per USB oder Bluetooth mit deinem PC verbunden und eingerichtet. Je nachdem, für welches Programm du dich zum Bearbeiten oder Erstellen deiner Bilder entschieden hast, wird die Arbeit hiermit schneller und angenehmer. Egal ob Corel, Adobe Photoshop oder andere Bildbearbeitungssoftware, nahezu jedes Grafiktablett auf dem Markt wird schnell als Arbeitsgerät erkannt. Während du deine einzelnen Werkzeuge zuvor noch mit der Maus führen musstest, geschieht dies nun auf deinem digitalen Zeichenpapier vor dir. Natürlich unterscheiden sich auch Grafiktabletts in Sachen Ausstattung und Technik voneinander, sodass du vor dem Kauf auf einige Dinge achten solltest, die wir dir im folgenden Text aber näher erläutern werden.

Wichtig
Neben einfachen Grafiktabletts existieren noch Stift-Displays auf dem Markt. Hierbei handelt es sich um ein Tablett mit integriertem Monitor, auf dem du dein zu bearbeitendes Bild direkt sehen kannst.

Die wichtigsten Hersteller für Chromebooks

Hersteller Besonderheiten
Wacom Wacom ist der Topanbieter auf dem Markt der Grafiktabletts. Nahezu jeder fortgeschrittene Künstler setzt auf den Hersteller, da viele Geräte problemlos mit zahlreichen Bearbeitungsprogrammen problemlos funktionieren. Außerdem setzt Wacom stets auf hochwertiges Material.

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • In allen Preisklassen vorhanden
  • Hohe Kompatibilität mit zahlreichen Programmen
  • Großes, aber dennoch überschaubares Portfolio
XP-PEN Ähnlich wie Wacom zählt auch XP-PEN zu den bekannten Herstellern auf dem Markt der Grafiktabletts. Der Hersteller bietet einfache Geräte bis hin zu großen, professionellen Tabletts in allen Preisklassen an.

  • Sehr gute, fortschrittliche Technik
  • Ebenfalls in allen Preisklassen vorhanden
  • Professionelle Lösungen für fortgeschrittene Anwender vorhanden
  • Sehr gute Kompatibilität mit gängigen Programmen
GAOMON Auf den ersten Blick wird dir der Hersteller „Gaomon“ wohl wenig sagen, doch hat auch dieser Hersteller wunderbare und preisgünstige Produkte im Angebot. Vor allem auf Amazon kann das Unternehmen mit einem großen Produktportfolio auftrumpfen.

  • Viele Geräte für jede Alters- und Erfahrungsklasse
  • Stark vertreten auf Amazon
  • Überschaubares und ausreichendes Angebot
  • Sehr gute Qualität und Kompatibilität

Was ist beim Grafiktablett wichtig?

Ein Grafiktablett kann komplexer sein, als Neulinge auf dem Gebiet vielleicht denken. Vor allem Künstler und dazu gehören natürlich auch Fotografen, arbeiten nicht nur zu Hause am PC, sondern gerne auch Unterwegs. Hierfür solltest du darauf achten, dass dein neues Tablett nicht zu schwer ausfällt, denn das kann in der Tasche schnell zu unerwünschten Verspannungen führen. Damit einher geht auch eine möglichst kompakte Bauweise des Grafiktabletts. Achte am besten auf eine maximale Stärke von 8 bis 11 Millimetern, sodass das Tablett bequem in jede Tasche passt. Sparen solltest du dann aber nicht an der Zeichenfläche, denn je nach Einsatzzweck kann ein zu kleines Tablett schnell nervig werden. Weiterhin ist zu bedenken, dass du viel Freiheiten beim Zeichnen und Bearbeiten brauchst, sodass die Arbeitsfläche möglichst groß sein sollte, unnötige Ränder nehmen nur viel Platz weg.

Beachte hierbei unbedingt: Je größer die Zeichenfläche deines Tabletts ist, desto genauere Eingaben sind damit möglich. Generell arbeitest du mit dem Tablett, während du auf dein Display schaust. Machst du dann einen 5 Zentimeter langen Strich auf dem Tablett, doch auf dem Bildschirm erscheint ein 15 Zentimeter langer Strich, kann dies dein Gehirn schnell verwirren. Viele Geräte bieten dir aber auch die Möglichkeit, den aktiven Bereich sowie den Bearbeitungsbereich auf dem Bildschirm miteinander abzustimmen.

Die Anschlüsse braucht dein Grafiktablett

Anders als bei Smartphones oder Notebooks, sind Grafiktabletts etwas einfacher aufgebaut. Nahezu jedes Modell auf dem Markt verfügt über einen USB-Anschluss, über den das Gerät mit Strom versorgt wird. Entscheidest du dich für eine Bluetooth-Version, ist häufig trotzdem ein USB-Port vorhanden, über den der interne Akku geladen werden kann. Die meisten Grafiktabletts setzen dabei entweder auf den älteren Micro-USB-Port oder auf den modernen USB Typ-C Anschluss. Wichtig hierbei ist, dass auch dein Endgerät, an dem du das Tablett betreiben möchtest über eine Bluetooth-Verbindung verfügt. Tablets und Notebooks bringen dies standardmäßig mit, Desktop-PCs nur sehr selten. Manch ein Hersteller legt aus diesem Grund einen separaten Bluetooth-Dongle mit ins Paket, sodass du das Grafiktablett mit Bluetooth schnell und bequem einrichten kannst.

Wichtig
Achte unbedingt darauf, dass das USB-Kabel ausreichend lang ist, falls du weiter entfernt vom PC sitzt. Rund 1,5 Meter sollten bei jedem Tablett Standard sein.

Die Verarbeitung kann auch entscheiden!

Auch wenn das Grafiktablett stets vor dir auf dem Tisch liegt und du wenig direkten Kontakt damit hast, ist die Verarbeitung häufig für das Gesamtergebnis entscheidend. Das liegt in erster Linie daran, dass günstige Tabletts ohne Gummierung auf der Unterseite schnell auf dem Tisch verrutschen. Aber nicht nur hier sorgt die Verarbeitung und Beschaffenheit für ein anderes Ergebnis, auch die Zeichenfläche unterscheidet sich bei fast jedem Tablett. So ist der Zeichenbereich bei günstigen Tabletts häufig nicht sehr hochwertig, wodurch sie sich anfühlt, als würde sie schnell zerkratzen beim Bearbeiten eines Bildes. Andere Modelle hingegen bieten dir eine komplett glatte Oberfläche, die wenig Feedback beim Nutzen bietet. Mehr Widerstand hast du hingegen bei Geräten mit angerauter Oberfläche, allerdings kann dies den ein oder anderen Anwender schnell irritieren. Besonders teure Modelle liefern dir daher auch unterschiedliche Oberflächen, die du bequem auswechseln kannst. Das sorgt dafür, dass wirklich jeder persönliche Geschmack abgedeckt wird.

Dein Werkzeug: Der Stylus

Was der Pinsel für den Maler ist, ist in der heutigen Zeit der Stylus oder auch „Digitizer“ für den Zeichner, Bildbearbeiter oder Illustrator. Hierbei handelt es sich um einen kleinen digitalen Stift, der bei jedem Grafiktablett zum Lieferumfang dazu gehört. Moderne Digitizer verfügen nicht mehr über einen internen Akku oder eine Batterie, sondern werden über das elektromagnetische Feld des Grafiktabletts aufgeladen. Das sorgt nicht nur für ein geringeres Gewicht des Stylus, sondern gleichzeitig für mehr Ausdauer beim Arbeiten, da kein Akku sich mehr entladen kann. Die Qualität der digitalen Stifte kann je nach Hersteller und Produkt stark variieren. So sind manche Stifte dicker, mange schwerer, manche haben eine bessere Verarbeitung der Knöpfe oder bringen eine bessere Stiftspitze mit. Auf Amazon kannst du dir über die Qualität immer einige Informationen abholen, da viele Kunden den Stylus immer mit bewerten. Sinnvoll ist es manchmal auch, einen Stylus vor dem Kauf im Laden auszuprobieren, da jeder Mensch andere Vorlieben hat. Allerdings sollten die angebrachten Knöpfe stets qualitativ hochwertig sein und nicht wackeln. Weiterhin sollte die Stiftspitze ausreichend Spielraum bieten, um die einzelnen Druckstufen auszulösen. Besonders bei Geräten im unteren Preissegment wird die höchste Stufe oftmals schon bei wenig Druck ausgelöst, was das Bearbeiten deiner Bilder schnell unangenehm werden lässt.

Ersatzspitzen des Stylus

Da das Grafiktablett selbst nur aus Kunststoff besteht, muss auch die Spitze des Stylus aus diesem Material gefertigt werden. Bei Metall würdest du wohlmöglich deine gesamte Arbeitsoberfläche zerkratzen. Aufgrund des Materials nutzen sich die Spitzen des Stylus nach einer Weile ab, sodass du immer für Ersatzspitzen sorgen musst. Auch wenn es sich hierbei um ein eigentlich günstiges Material handelt, heißt es aber nicht, dass die Spitzen auch günstig sind. Im Gegenteil, einige Hersteller verdienen ihr Geld durch die Spitzen, weniger durch den Verkauf des Tabletts.

Die wichtigsten Features eines Grafiktabletts

Grafiktabletts bieten dir neben ihrer eigentlichen Funktion noch einige Features, auf die du nicht verzichten solltest bzw. auf die du vor dem Kauf unbedingt achten musst. Zwar ist hierbei der Stylus der Mittelpunkt, doch kann auch das Tablett mit zusätzlichen Tasten deine Arbeit positiv unterstützen.

Neigungsfunktion

Eine interessante, wenn auch eher im Profibereich angesiedelte Funktion ist die Neigungserkennung des Stylus. Nur wenige Tabletts liefern dir dieses Feature, da es fast nur in hohen Preisregionen vorkommt. Einige professionellere Programme, wie etwa Adobe Photoshop, können mit diesem Feature arbeiten und erkennen, wenn der Digitizer seitlich gehalten wird. Somit kannst du beispielsweise, ähnlich wie mit einem Bleistift, Ebenen schraffieren.

Druckstufen

Je nach Preisklasse verfügen nahezu alle Digitizer über eine Vielzahl an Druckstufen. Dies kannst du wunderbar auch an unserer Empfehlungsliste erkennen. Während das günstige Gaomon-Tablett nur 2048 Stufen bietet, wartet das Wacom Intuos Pro M mit den maximal möglichen 8192 Stufen auf. Die einzelnen Druckstufen ermöglichen es dir, unterschiedliche Strichstärken bei unterschiedlichem Druck zu erzeugen. Allerdings solltest du hierbei auch auf die Beschaffenheit der Stiftspitzen achten.

Eingabeverzögerung

Stell dir vor, du zeichnest auf deinem Tablett einen Strich und dieser erscheint erst mit einiger Zeit Verzögerung auf deinem Display. Das kann beim Bearbeiten nicht nur nerven, sondern auch zu Fehlern führen. Moderne Tabletts haben hiermit allerdings nur selten Probleme, da die Übertragungsraten in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Anders verhält es sich bei älteren Modellen, die noch spürbare Verzögerungen aufweisen.

Wichtige Zusatztasten

Das Arbeiten mit der Tastatur während dem Bearbeiten und Zeichnen ist für viele kreative Menschen ein Muss, denn hierüber kannst du Shortcuts und Werkzeuge schneller wählen. Damit du aber möglichst viel Platz auf deinem Schreibtisch sparst, ist es sinnvoll auf ein Tablett zu setzen, das diese Zusatztasten bereits integriert hat. Zwischen 6 bis 12 Tasten sollte daher jedes Grafiktablett mitbringen. Noch sinnvoller sind Stellräder, über die du schnell und einfach auch durch Werkzeuge schalten oder Zoomstufen ändern kannst.

Kompatibilität ist das Wichtigste

Da wir es auch bei einem Grafiktablett mit einem elektronischen Gerät zu tun haben, das mit einer Vielzahl an PC-Konfigurationen funktionieren muss, kann es oftmals zu Inkompatibilitäten kommen. Vor allem günstige No-Name-Produkte können hier manchmal etwas Schwierigkeiten machen. Generell hat sich die Situation in den letzten Jahren aber gebessert, wodurch mittlerweile alle namhaften Hersteller sehr gute Treiber und Programme ausliefern. Ein wenig schwieriger ist hingegen manchmal die Kommunikation zwischen Tablett und Bildbearbeitungsprogramm. Auch wenn der Marktführer Adobe von den meisten Programmen unterstützt wird, kann es bei manchen Geräten zu Problemen kommen. Allerdings ist dies eher selten der Fall, sodass du bei der Ersteinrichtung nur selten Probleme haben solltest. Wichtig ist, dass du dich für ein bekanntes Bildbearbeitungsprogramm entscheidest, das stets einen guten Support des Entwicklers genießt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen!

Frage Antwort
Wie groß sollte ein Grafiktablett sein? Diese Frage solltest du dir als erstes Stellen, denn je nachdem, wofür du dein Tablett einsetzen möchtest ist die Größe der Zeichenfläche entscheidend. Aber auch beim mobilen Einsatz kann die Wahl der richtigen Größe wichtig sein. Viele Hersteller bieten ihre Produkte in verschiedenen Größen von S über M bis hin zu L oder XL an, sodass wirklich für jeden Einsatzzweck etwas dabei ist.
Welches Programm für mein Grafiktablett? Viele Hersteller liefern zusammen mit ihrem Gerät auch eine eigene Software oder bieten dir eine Kooperation mit einem Entwickler einer Software. So bekommst du beispielsweise zum Wacom Intuos bis zu drei verschiedenen Programmen von Corel geliefert. Dennoch ist und bleibt der Marktführer immer noch Adobe. Egal ob du Bilder bearbeiten oder Zeichnungen erstellen möchtest, in der Creative Cloud von Adobe wirst du immer fündig.
Kann man das iPad als Grafiktablett nutzen? Während ein Grafiktablett wirklich nur zum Zeichnen und Bearbeiten gedacht ist, bietet dein iPad so viel mehr. Als Multifunktionsmaschine kannst du es natürlich auch als Ersatz für ein Grafiktablett einsetzen. Die Besonderheit hierbei ist, dass du unmittelbar an deiner Zeichnung oder an deinem Bild arbeiten kannst, ohne dafür den Blick abwenden zu müssen. Natürlich hast du hierbei aber auch andere Kosten als bei einem Grafiktablett.

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