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Ultrabook: Klein, leicht und schnell zum Arbeiten

Ultrabook In den letzten Jahren haben Notebooks eine enorme Wandlung durchgemacht. Von schweren, klobigen Geräten hin zu sehr schlanken und mobilen Arbeitsbegleitern. Besonders auffallend sind dabei Ultrabooks, die mit erstklassiger Technik, schnellen Komponenten und langen Akkulaufzeiten auftrumpfen können. Doch nicht jedes Ultrabook ist ein Ultrabook, denn die Erfinder haben für diese Bezeichnung strikte Vorgaben.
Besonderheiten
  • Sehr kompakt und leicht
  • Häufig lange Akkulaufzeit
  • Mittleres bis gehobenes Preissegment
  • Ausschließlich Intel CPUs

Ultrabooks Test & Vergleich 2021

Wer viel unterwegs arbeiten oder surfen möchte, der kommt an einem Notebook nicht vorbei. Auch wenn stationäre PCs häufig mehr Leistung besitzen, sind sie selbst für Monteure, die oft in ihrem „zweiten Zuhause“ sein müssen, viel zu unflexibel. Aber auch klobige, schwere Gaming-Notebooks oder Workstations eignen sich mit über 3 Kilogramm Gewicht und mehr selten für den mobilen Einsatz. Ein Ultrabook bietet hierbei die beste Mischung aus Leistung, Akkulaufzeit und Gewicht. Besonders gute Ultrabooks bringend nicht einmal 1000 Gramm auf die Waage, außerdem zeichnen sie sich durch eine enorme Akkulaufzeit aus. Dies macht sie zu perfekten Begleitern in der Bahn, in der Uni oder im Café macht.

Beachte: Nicht jedes schlanke und leichte Notebook darf sich Ultrabook nennen, denn die Unternehmen, die das Ultrabook erfunden haben, geben strikte Regeln vor. In der folgenden Tabelle erfährst du, wann ein Notebook ein Ultrabook sein darf.
Eigenschaft Beschreibung
Maße
  • Bereits im Jahr 2011 wurde verabschiedet, dass Ultrabooks nicht dicker als 21mm sein dürfen. Dadurch werden sie besonders mobil, wiegen wenig und passen problemlos in jeden Rucksack oder in jede Handtasche.
Akkulaufzeit
  • Da das Ultrabook ein eingetragenes Warenzeichen von Intel ist, dürfen auch nur Prozessoren dieses Herstellers verwendet werden. Dabei darf seit dem neuen Standard von 2013 nur noch ein Prozessor mit einer maximalen TDP (Thermal Design Power) von 15 Watt zum Einsatz kommen. Verbunden mit einem ausreichend dimensionierten Akku, gibt Intel vor, dass die Akkulaufzeit bei geringer Last mindestens 9 Stunden betragen darf. Die Wiedergabe eines FullHD-Videos muss das Ultrabook mindestens 6 Stunden durchhalten.
  • Wichtig: Mittlerweile dürfen aber auch stärkere Prozessoren mit mehr als 15 Watt TDP zum Einsatz kommen.
Ausstattung
  • Während die ersten Ultrabooks in Sachen Ausstattung noch geringe Anforderungen hatten, sind diese mit der dritten Stufe seit 2013 stark gestiegen. So muss jedes Ultrabook mindestens USB 3.0, Thunderbolt sowie einen Touchscreen aufweisen. Aber auch Intels Wireless Displaytechnologie muss zwingend unterstützt werden. Aber auch die Integration eines Zwei-Wege-Mikrofons ist für die Nutzung der Sprachsteuerung zwingend erforderlich.

Anders als viele Nutzer vermuten, gibt Intel keinerlei Anforderungen beim Display, sodass es egal ist, ob ein Ultrabook ein 11,6-Zoll Bildschirm oder ein 15,6-Zoll Bildschirm nutzt. Wichtig sind lediglich, dass alle Vorgaben von Intel erfüllt werden, denn erst dann darf ein Hersteller wie Acer, Samsung oder HP sein Gerät als „Ultrabook“ bewerben.

Die unterschiedlichen Prozessoren von Ultrabooks

Die ersten Vorgaben von Intel besagten, dass Ultrabooks nur 17 respektive 15 Watt CPUs Verwendung finden durften. Da sich in den letzten Jahren die Technik, aber auch die Bedürfnisse der Kunden geändert haben, stellte Intel das gesamte Ultrabook-Konzept um. So dürfen heute auch stärkere CPUs mit zahlreichen Kernen in einem Ultrabook verbaut werden, was die kleinen Notebooks zu starken Konkurrenten auf dem Notebook-Markt macht. Einige Ultrabooks erreichen mittlerweile sogar die Leistung von doppelt so schweren Arbeitsgeräten oder Gaming-Maschinen. Zwingend erforderlich ist aber immer noch der Einsatz einer Intel CPU, da der Hersteller immer noch Trademark-Besitzer ist. Kaufst du dir ein Gerät, das alle oben genannten Anforderungen erfüllt, aber auf einen AMD Prozessor setzt, hast du kein Ultrabook.

Im Folgenden zeigen wir dir die unterschiedlichen Prozessoren und geben dir einen kurzen Überblick über den möglichen Einsatzzweck.

Intel Core i3/i5/i7 H, HK, U – bitte was?

Bevor wir uns den einzelnen Modellen widmen, müssen wir jedoch klären, was es mit den einzelnen Abkürzungen zu tun hat. Wie du vielleicht schon weißt, gliedert Intel die Prozessoren in die Familien Core i3, Core i5, Core i7 und Core i9 ein. Allerdings existieren hier starke Unterschiede, denn diese CPUs können alle noch einen Buchstaben als Endung erhalten. So ist ein Intel Core i7 mit dem Buchstaben „U“ erheblich langsamer als ein Intel Core i7 mit dem Buchstaben „HQ“. Während es sich beispielsweise bei U-Prozessoren um besonders stromsparende Modelle handelt, sind „HQ“-Prozessoren die schnelleren Varianten, mit voller Taktfrequenz und allen Prozessorkernen. Die meisten Ultrabooks verwenden allerdings die stromsparenden U-Modelle, die Intel vor allem in Sachen Taktfrequenz und Takt-Stabilität weit unter den voll ausgebauten Modellen lässt.

Intel Core i3

Die kleinsten CPUs von Intel hören auf den Namen Core i3. Sie finden in modernen Ultrabooks, vor allem als U-Prozessoren, nur selten Verwendung, da sie mit ihren zwei Prozessorkernen vielen Anwendern nicht ausreichen. Dennoch ist der Core i3 Prozessor eine stark unterschätzte CPU, da er deinem Ultrabook eine sehr lange Akkulaufzeit beschert. Seine zwei Kerne reichen oftmals für alle einfachen Arbeiten wie Mails bearbeiten oder für Word aus. Selbst kleine, nicht ganz so umfangreiche Excel-Arbeiten sind kein Problem.

Intel Core i5

Der Core i5 ist einer der beliebtesten Modelle in Ultrabooks, da er die beste Mischung aus Stromsparfunktionen und Leistung bietet. Viele mittelpreisige Ultrabooks verwenden hierbei den Intel Core i5 8265U, der mit seinen vier Kernen und acht Threads nahezu jede Anwendung problemlos beherrscht. Selbst Photoshop oder das Rendern kleinerer Videos ist für diese CPU kein Problem. Beachte aber, dass neben diesem guten Mittelklassenprozessor noch der Intel Core i5 8200Y zum Einsatz kommen kann, der nur zwei Kerne bietet.

Intel Core i7

Darf es direkt etwas mehr sein? Dann ist die Intel Core-i7-Familie genau das Richtige für dich. Diese CPUs liefern dir die maximale Leistung für dein Ultrabook, aber auch nur, wenn du sie brauchst. Ohne größere Last können die Ultra low Power CPUs deinen Akku schonen, was zu einer besonders langen Akkulaufzeit führt. Startest du ein Programm wie Photoshop oder möchtest deine 4K-Videos rendern, können diese CPUs mit vier Kernen und acht Threads aber ihre volle Power ausfahren. Besonders starke Modelle setzen sogar auf die H-Prozessoren, die als vollwertige CPU daherkommen, allerdings auch den Akku stärker belasten.

Die wichtigsten Hersteller für Ultrabooks

Hersteller Besonderheiten
Acer Acer überzeugt die Kunden mit deinem Fullservice und seinem großen Angebot. Dabei bekommst du eine Auswahl an Ultrabooks, die mit einem starken Prozessor und einem FineTip Keyboard speziell von Acer aufwarten. Das Betriebssystem wird hier von Microsoft genutzt.

  • Intel Prozessoren
  • Touchpad mit integrierten Tasten
  • hochauflösende Webcam
  • 2 Jahre Garantie
  • Lieferung mit Netzteil und Kurzanleitung
Dell Dell ist ein leistungsstarker Hersteller für Ultrabooks, der auch den Premiumbereich mit abdecken kann. Dabei sind besonders schmale Modelle mit 15 Zoll oder auch mit 13,3 Zoll im Sortiment zu finden.

  • technisch hochwertig
  • etwas teurer im Preis
  • schlankes Design
  • eigene Software-Komponenten
  • robustes Gehäuse
Asus Asus kann schon längst im Bereich der Ultrabooks mitspielen und macht den anderen Herstellern eine Harte Konkurrenz. Dabei kannst du dich zusätzlich auf den deutschen Kundenservice verlassen. Bei den Prozessoren wird auf Intel gesetzt und bei der Grafik häufig auf Nvidia.

  • 13,3 bis 15 Zoll
  • schnelle SSD Festplatte
  • hochauflösende Grafik
  • flache Tastatur
  • besonders leichtes Gewicht

Achte auf den Arbeitsspeicher

Auch wenn die CPU das Herzstück und das Wichtigste im Ultrabook ist, so solltest du keinesfalls andere wichtige Komponenten vergessen. Besonders der Arbeitsspeicher steht hier an erster Stelle, denn viele Anwendungen, die mit Ultrabooks genutzt werden, verlangen nach sehr viel RAM (Random Access Memory). Besonders Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop oder das Rendern größerer Videos wird deinen Arbeitsspeicher schnell ins Schwitzen bringen. Darum lohnt es sich, dass du direkt zum Start ein Gerät auswählst, dass mindestens 16 Gigabyte RAM aufweist. Der nächste Grund hierfür ist, dass Ultrabooks einen sehr komplexen Aufbau aufweisen, damit alle Komponenten ausreichend gekühlt werden. Das bedeutet, dass du deinen RAM nur sehr selten selbst aufrüsten kannst. Was bei einem herkömmlichen Gaming- oder Arbeitsnotebook in der Regel sehr einfach und schnell von statten geht, ist nur bei sehr wenigen Ultrabooks möglich. In den meisten Fällen wird der Arbeitsspeicher seitens des Herstellers unmittelbar unter der Tastatur verlötet, sodass du keine Chance hast, diesen auszutauschen. Weitere freie RAM-Slots wirst du ebenso vergeblich suchen, da kein Platz dafür bleibt. Demnach musst du schon vor dem Kauf genau überlegen, welche Anwendungen du benutzen möchtest. Leider lassen sich nahezu alle Hersteller den Aufpreis für 8 oder 16 Gigabyte RAM gut bezahlen. Vor allem Unternehmen wie Apple oder Dell können nur für mehr RAM gleich mehr als 200 Euro verlangen.

Ohne SSD kein gutes Arbeiten

Ähnlich wie beim RAM, musst du auch unbedingt auf den Ausbau der SSD achten, denn auch diese wird vom Hersteller fest im Ultrabook verlötet. Da die meisten Geräte sich nicht öffnen lassen, hast du auch beim Austausch einer SSD keine Chance. Viele normalerweise hochpreisige Notebooks werden von Herstellern stark im Preis gedrückt, wenn sie nur über 128 Gigabyte SSD verfügen. Schon das Verdoppeln des Speichers kann, ähnlich wie beim Arbeitsspeicher, mehrere einhundert Euro kosten. Möchtest du ein schnelleres Gerät haben, aber nicht zu viel Geld ausgeben, kannst du deine Daten auch in der Cloud mittels eines geeigneten Dienstes speichern. Dies macht Google mit seinen Chromebooks vor, die in manchen Fällen nur 16 oder 32 Gigabyte internen Speicher aufweisen und alle Daten auf dem Google Drive speichern. Mit diesem kleinen Trick kannst du einiges an Geld sparen.

Dennoch solltest du im Vorfeld einige Tests durchblättern, da vor allem kleine und günstige Speicher in manchen Fällen sehr langsam arbeiten. Grade bei günstigeren Ultrabooks verwenden einige Hersteller langsame SSDs, um den Preis zu drücken. Zwar wirst du das beim einfachen Arbeiten mit Outlook oder Word nicht merken, dafür aber beim Laden größerer Videos oder Bilder vor dem Bearbeiten.

Das Display für angenehmes Arbeiten

Im Jahr 2013 hat Intel die Vorgabe gegeben, dass alle zukünftigen Ultrabooks zwingend einen Touchscreen aufweisen müssen. Dies war mitunter der einzige negative Punkt, den Intel eingeführt hat, da Touchscreens im Vergleich zu anderen Displays einige Nachteile mit sich bringen. So handelt es sich bei jedem touch-fähigen Display um ein spiegelndes Display, das Sonnenlicht kräftig reflektiert. Das bedeutet, dass das Arbeiten im Freien mit einem solchen Bildschirm zu einer wahren Qual werden kann. Entgegenwirken können Hersteller hier nur mit extrem leuchtstarken Displays mit mehr als 400 Candela. Für viele Anwender ist die Touchfunktion ohnehin eher Nebensache, da sich viele wichtige Programme damit nur schwerlich steuern lassen. Ein weiterer Punkt ist, dass Touchscreens mehr Strom verbrauchen als einfache matte Displays mit einer FullHD-Auflösung. Allerdings erhältst du kein Ultrabook ohne einen touch-fähigen Bildschirm, was das Produktportfolio wieder etwas einschränkt.

Tipp: Solltest du viel mobil arbeiten und eine hohe Akkulaufzeit benötigen, dann wähle ein Modell mit einem FullHD-Panel, das eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel aufweist. Geräte mit einer höheren Pixeldichte verbrauchen bis zu 30 % mehr Strom, was die Akkulaufzeit negativ beeinflusst.

Die Eingabegeräte sind das A und O

Wer vernünftig arbeiten und schreiben möchte, der benötigt auch gute Eingabegeräte. Dazu gehört in erster Linie die integrierte Tastatur, aber auch das Mauspad mit seinen Maustasten. Nahezu jedes Ultrabook verfügt über eine Chiclet-Tastatur, die sehr flache Tasten und einen kurzen Hub aufweist. Wichtig ist, dass der Druckpunkt dieser Tastaturen angenehm und nicht zu schwammig ist, denn erst dann lässt es sich gut damit arbeiten. Das Mauspad sollte derweil angenehme Gleiteigenschaften aufweisen und der Finger darf beim Betätigen nicht unnötig daran kleben bleiben. Ob die Maustasten bei deinem Ultrabook im Pad integriert oder eigenständig sind, ist deinem persönlichen Geschmack vorbehalten. Teste vorher aus, was dir eher liegt. Am besten begibst du dich dafür in einen Elektronikfachmarkt, um dies auszuprobieren. Nicht zu vernachlässigen, ist außerdem eine dezente Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten, die dafür sorgt, dass du auch im Dunkeln immer den richtigen Buchstaben findest. Allerdings verbraucht auch diese Beleuchtung ein wenig Strom, sodass die Akkuleistung dadurch beeinträchtigt wird. Viele Nutzer deaktivieren daher die Beleuchtung während der mobilen Nutzung. Einige Hersteller bieten dir einen Stromsparmodus, der sich automatisch an die Gegebenheiten anpasst. Entfernst du den Netzstecker, deaktiviert sich die Beleuchtung, schließt du dein Notebook wieder an den Strom an, aktiviert sich die Beleuchtung.

Welche Anschlüsse muss ein Ultrabook haben?

Soll dein neues Ultrabook nicht nur unterwegs eine gute Figur machen, sondern auch zu Hause als Arbeitsgerät fungieren, ist es wichtig, dass du auf die Anschlüsse achtest. Jedes Ultrabook muss mindestens einen USB 3.0 Port sowie einen Thunderbolt-Anschluss aufweisen, so gibt es Intel vor. Doch möchtest du zu Hause deine Maus, deine Tastatur und evtl. noch einen USB-Stick anschließen, steigt die Anzahl notwendiger USB-Ports auf mindestens drei an. Verwendest du noch eine Webcam oder ein USB-Headset, wirst du in diesem Fall kaum um einen USB-Hub oder eine Dockingstation herumkommen. Beide Varianten erweitern deine Anschlussvielfalt um mehrere USB-Anschlüsse. Über den Thunderbolt-Anschluss kannst du entweder einen fähigen Monitor verwenden oder dein Notebook über eine Powerbank oder das Ladekabel aufladen. Vor allem das Laden über einen mobilen Akku ist im mobilen Alltag sehr wichtig und hilfreich.

Neben den physischen Ports sind noch die kabellosen Verbindungen interessant, denn diese nutzt du mit Kopfhörern oder um ins Internet zu gelangen. Alle Ultrabooks besitzen einen schnellen WLAN-Chip, der ebenso ein Bluetooth-Modul mitbringt. Surfst du auch gerne unterwegs, musst du auf ein zusätzliches 3G- oder LTE-Modul achten, das aber nur sehr wenige Hersteller werksseitig integrieren. Hierfür ist außerdem ein Datenvertrag bei deinem Anbieter notwendig.

Sound ist nicht zu vernachlässigen

Eine alte Regel besagt, dass ein guter Sound stets einen großen Resonanzkörper benötigt. Und tatsächlich ist dies in der Audiotechnik auch der Fall, doch ein Resonanzkörper fehlt dir beim Ultrabook gänzlich. Viel darfst du daher nicht von deinen neuen Lautsprechern erwarten. Manch ein Hersteller, wie beispielsweise Dell, hat es aber geschafft, anständige Lautsprecher in ihren Geräten zu verbauen, die sich besser anhören als manch günstiges 2.0-System. Die Speaker reichen in den meisten Fällen für das ein oder andere Video oder für etwas Musik beim Arbeiten. Möchtest du dich beim Tippen deiner Texte oder beim Bearbeiten deiner Bilder von der Außenwelt abschotten, wirst du ohnehin deine Kopfhörer tragen, die du mittels Bluetooth oder mit einem Audio-Kabel verbinden kannst. Daheim oder auf der Arbeit kannst du wiederum dein Soundsystem oder deine PC-Lautsprecher direkt mit dem 3,5mm Klinke-Anschluss verbinden, vorausgesetzt dein Ultrabook verfügt darüber. Eine gute Alternative ist aber auch hier wieder die Verbindung über Bluetooth.

Kann man mit einem Ultrabook Spiele spielen?

Diese Frage stellen sich sicherlich zahlreiche Studenten, die diesen Artikel lesen. Während einer langweiligen Vorlesung, gibt es kaum etwas Besseres, als ein schnelles Spielchen zwischendurch. Doch leider müssen wir euch hierbei enttäuschen, denn originale Ultrabooks sind keinesfalls zum Spielen geeignet. Die mitgelieferte interne Grafikeinheit eines Ultrabooks reicht zwar für kleine Spiele in minimalen Auflösungen aus, doch wird dabei niemals das gewohnte Spielvergnügen aufkommen. Soll dein neues Notebook auch Spiele wiedergeben können, ist es empfehlenswert, auf ein Gerät zu setzen, auf dem nicht „Ultrabook“ steht, das aber trotzdem ultra-mobil ist. Viele Hersteller bieten sehr flache, leichte und dennoch schnelle Notebooks mit einer dedizierten Grafikkarte, die selbst für aktuelle Blockbuster-Spiele ausreicht. Sei dir dabei aber bewusst, dass deinem Notebook garantiert nach ein bis zwei Stunden die Puste, bzw. der Akku ausgehen wird.

Das Wichtigste: Die Akkulaufzeit

Und wenn wir schon einmal beim Akku angekommen sind, machen wir auch direkt hier weiter. Intel selbst gibt für alle Ultrabooks eine minimale Akkulaufzeit von 9 Stunden bei einfachen Arbeiten vor. Mindestens 7 Stunden müssen es laut Intel bei der Wiedergabe eines Videos sein. Vor allem bei Notebooks tricksen viele Hersteller und geben auf den Detailseiten Laufzeiten an, die das Gerät nur unter Laborbedingungen erreichen kann. Daher macht es Sinn, wenn du im Vorfeld einige Tests zu verschiedenen Ultrabooks anschaust, um genau zu wissen, unter welchen Voraussetzungen das Gerät die erforderliche Laufzeit erreicht. Beispielsweise schafft das Dell XPS 15 aus dem Jahr 2018 eine Laufzeit von rund 14 Stunden mit einem Core i7 Prozessor beim Schreiben mit halber Displayhelligkeit. Das baugleiche Notebook mit einem 4K-Display bringt es allerdings nur auf 9 Stunden Akkulaufzeit bei identischer Auslastung. Jede Einstellung und jedes zusätzliche Bauteil kann den Akku beanspruchen und für eine geringere Laufzeit sorgen. Selbst ein USB-Stick kann die Laufzeit unterwegs negativ beeinflussen.

Von laut bis leise – Kühlung ist wichtig

Die Prozessoren, die in Ultrabooks eingesetzt werden, sind in den meisten Fällen Strom sparende Modelle, die sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Je höher die Temperatur der CPU, desto langsamer wird sie und desto schneller dreht sich der Lüfter im Innenraum. Aufgrund der geringen Bauform aller Ultrabooks, kann das Aufheulen des Lüfters und das Verlangsamen der CPU sehr schnell vonstattengehen, sodass ein gutes Kühlsystem Voraussetzung für ein angenehmes Arbeiten ist. Die meisten Systeme lassen sich heute fast passiv betreiben und benötigen nur bei starker Belastung einen Lüfter. Sehr günstige Geräte liefern allerdings kein gutes Kühlkonzept, sodass die CPU immer stark aufgewärmt ist. Dies zwingt den Lüfter, dauerhaft zu laufen. Achte daher auf ein möglichst hochwertiges Kühlsystem, das deine Komponenten konstant auf einem sicheren Temperaturniveau hält. Vor allem ist es sicherer, da elektronische Bauteile schneller „abnutzen“ je wärmer sie werden. Besonders Notebooks haben mit hohen Temperaturen und einer kürzeren Lebenszeit zu kämpfen, da sich Lüfter und Kühler nur schwer reinigen lassen.

Apple Macbook – ein Ultrabook?

Schaust du dir nun einmal die Anforderungen genau an, könntest du vermuten, dass auch Apples Geräte zu der Familie der Ultrabooks gehören. Doch gibt es zwei entscheidende Faktoren, die Apple hierbei ausschließen. Zwar bieten alle neuen Macbooks eine Touchbar, doch zählt diese nicht zu den herkömmlichen Touchscreens, die ein Ultrabook aufweisen muss. Außerdem wurden Apples Macbooks nicht in das Portfolio der Ultrabooks aufgenommen, da sie laut Apple zu einer eigenen Kategorie gehören. Apple möchte somit klar das Macbook als Produktgruppe von herkömmlichen Notebooks bzw. Ultrabooks abgrenzen.

Die besten Ultrabooks auf dem Markt

Acer Swift 1 – ausreichend für Einsteiger

( Rezensionen)
Acer Swift 1 – ausreichend für Einsteiger

Besonderheiten

  • Intel Pentium Prozessor
  • Gewicht 1,3 kg
  • Voll Aluminium Design
  • bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit
  • ideal für mobiles Arbeiten
So manche Ultrabooks erbringen eine enorme Leistung und sind trotzdem recht günstig zu haben. Das Acer Swift 1 Ultrabook gehört hier definitiv dazu. Es dient mit dem Intel Prozessor den täglichen Aufgaben und kann mit seinem leichten Gewicht mobil zum Einsatz kommen. Über USB 3.1 und Bluetooth gibt es die passenden Schnittstellen. Zu den Sonderfunktionen gehört die tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und ein Fingerprint Reader. Acer gibt 2 Jahre Herstellergarantie auf das Modell.
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Lenovo Yoga 530 Slim mit verstellbarem Display

( Rezensionen)
Lenovo Yoga 530 Slim mit verstellbarem Display

Besonderheiten

  • Akkulaufzeit bis 10 Stunden
  • als Ultrabook und Tablet nutzbar
  • AMD Prozessor
  • Betriebssystem Windows 10 Home
  • Fingerabdruckscanner
Das Lenovo Yoga 530 Slim ist Ultrabook und Tablet in einem Modell. Umsetzbar ist das Ganze durch das 360 Grad verstellbare Touch-Display in Full-HD-Auflösung. Die Harman-Lautsprecher sorgen für Premium Sound und es gibt zusätzlich einen Fingerabdruckscanner. Der Akku erreicht eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden, sodass du das leichte Modell einfach unterwegs nutzen kannst. Das Betriebssystem Windows 10 Home ist einfach zu verstehen und bereits vorinstalliert.
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Asus Zenbook 14 UX433FN in Royal Blau

( Rezensionen)
Asus Zenbook 14 UX433FN in Royal Blau

Besonderheiten

  • Touchscreen aus Echtglas
  • Intel Core i7 Prozessor
  • Akkulaufzeit bis zu 14 h
  • 14 Zoll Display
  • Numpad im Touchpad integriert
Asus zeigt mit diesem Ultrabook einmal mehr die Stärke im Sortiment. Das Modell ist für einen fairen Preis zu haben und hält dank 3-Zellen Akku bis zu 14 Stunden. Die schnelle Reaktionszeit hat das Ultrabook dem Intel Core i7 Prozessor zu verdanken. Das Gehäuse selbst ist nicht nur schlank, sondern auch robust gehalten mit einem ErgoLift-Kippscharnier. Die Tastatur ist für schlechtere Lichtverhältnisse unterwegs sogar beleuchtet. Im Inneren findest du ganze 16 GB RAM und eine 512 GB große SSD Festplatte. Die Grafik wird über das Modul von Nvidia umgesetzt. Insgesamt kommt das Ultrabook auf ein Gewicht von 1190 Gramm.
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Gutes Zubehör für deinen mobilen Begleiter

Neben dem neuen Ultrabook existieren noch einige wichtige Accessoires, die deinen Arbeitsalltag erleichtern können. Im Folgenden zeigen wir dir einige Begleiter, die auf keinen Fall fehlen sollten.

Powerbank

Das wichtigste bei einem Ultrabook ist die Powerbank, aber auch nur, wenn dein Ultrabook über die Funktion verfügt, darüber geladen zu werden. Nicht alle Ultrabooks lassen sich über den Thunderbolt-Anschluss mithilfe einer Akkubank aufladen, sodass du dich vorher informieren solltest. Sollte das Gerät diese Funktion nicht mitbringen, ist das aber auch nicht schlimm, denn auf Amazon & Co. Findest du auch Powerbanks mit herkömmlichen Notebook-Anschluss und einer riesigen Kapazität.

Externe Maus

In vielen Fällen ist die Tastatur eines Ultrabooks ausgewogen und hochwertig, lediglich das Touchpad als Mausersatz kann dich nach einiger Zeit nerven. Damit die Arbeit schneller und einfacher von der Hand geht, empfehlen wir eine externe Maus. Diese erhältst du kabelgebunden aber auch kabellos schon für rund 10 Euro.

Kopfhörer

Im Bus, der Bahn oder im Flugzeug arbeiten ist super, doch stören häufig die Geräusche um dich herum. Damit du deine Mitmenschen nicht zu sehr nervst, kannst du mit hochwertigen Kopfhörern nebenbei Musik hören oder einen Film schauen. Auf längeren Fahrten macht es Sinn auf Over-Ear-Kopfhörer zu setzen, da diese den besten Tragekomfort bieten.

Notebooktasche

Ultrabooks sind hochwertig, schnell, aber auch teuer. Um deinen neuen technischen Begleiter vor Kratzern und Defekten zu schützen, empfiehlt sich eine Notebooktasche oder ein Rucksack. Diese sind kräftig gepolstert und bewahren dein Arbeitsgerät vor unschönen Gebrauchsspuren.

Alternativen zu Ultrabooks?

Wie im Artikel verdeutlicht, darf ein Hersteller sein Notebook erst als Ultrabook bezeichnen, sobald es die Anforderungen von Intel erfüllt. Besonders beim Display kann dies aber schnell zu unnötigen Einschränkungen führen, sodass du nicht unbedingt ein Ultrabook kaufen musst. Ein alter Spruch besagt, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben und so verhält es sich auch auf dem Notebook-Markt. Das perfekte Gerät vereint die Vorteile aus den Welten der Notebooks und der Ultrabooks. So ist es ratsam, auf ein Gerät mit einem großen Akku, einem geringen Gewicht aber einem matten Display zu setzen. Einige Hersteller verbauen sogar dedizierte Grafikkarten in ihren Geräten, sodass auch das Spielen von aufwändigen Titeln kein Problem darstellt. Besonders bei Laptops empfiehlt es sich, einmal mehr über den Tellerrand zu schauen.

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