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Soundkarten – Bester Sound aus deinen PC-Lautsprechern

Soundkarte Vielen Anwendern und Spielern ist die Leistung und auch die LautstĂ€rke ihres PCs unheimlich wichtig. Ein schneller Prozessor, kombiniert mit einer starken Grafikkarte und ausreichend Speicher ergeben einen leistungsfĂ€higen PC. Doch vergessen viele Anwender dabei, dass Leistung nicht alles ist, denn vor allem Games erzeugen ihre AtmosphĂ€re nicht nur durch die Grafik, sondern auch durch ihren Sound. Damit du immer die beste QualitĂ€t auf deinen Ohren hast, möchten wir dir hier eine EinfĂŒhrung in das Thema Soundkarten geben.
Besonderheiten
  • Digitale und analoge AnschlĂŒsse
  • Intern, extern und onboard
  • Einfache Installation
  • Große Preisspanne

Soundkarten Test & Vergleich 2020

Dein PC besteht aus kleinen technischen Wundern, die eigentlich nichts anderes machen, als elektrische Signale so umzuwandeln, dass du es verstehst und sie benutzen kannst. Alles was im PC geschieht ist eine Kombination aus Einsen und Nullen, die am Ende fĂŒr deine Augen oder deine Ohren als grafische oder akustische Signale erscheinen. Prozessoren berechnen Eingaben und Aufgaben, der Arbeitsspeicher speichert diese Daten zwischen und die Soundkarte sorgt dafĂŒr, dass aus dem Daten-Dschungel ein Klang aus deinen Lautsprechern ertönt. DafĂŒr verwenden die kleinen Karten eigene Soundprozessoren, die sich um die Umwandlung kĂŒmmern. Ältere Onboard-Soundchips auf dem Mainboard haben fĂŒr diese Umwandlung noch die Leistung des Prozessors benötigt. Moderne Onboard-Chips, aber auch interne oder externe Soundkarten, berechnen die einzelnen Signale und Befehle mithilfe eines eigenen Chips. Doch sind diese Soundprozessoren, je nach Preisklasse, sehr unterschiedlich, was zu unterschiedlichen KlangeindrĂŒcken fĂŒhren kann, je nach Soundsystem oder Kopfhörer. Aber auch dein Gaming-Mikrofon kann von einer starken Soundkarte profitieren, indem das Hintergrundrauschen, das viele Mikros mitbringen, gĂ€nzlich eliminiert wird.

WofĂŒr brauche ich eine Soundkarte?

Die Anwendungsgebiete einer Soundkarte sind vielfĂ€ltig, denn die Karten sind nicht nur dafĂŒr da, Sound zu ĂŒbertragen. Verwendest du mehrere Soundausgabe-GerĂ€te wie Lautsprecher, Kopfhörer und evtl. noch Mikrofon, dann lassen sich deine AnschlĂŒsse am PC einfach mit einer Soundkarte erweitern, vor allem, wenn dein aktuelles System lediglich drei analoge AnschlĂŒsse bietet. Viele Soundkarten liefern dir neben den einfachen 3,5mm-Klinke-Ports noch zusĂ€tzliche digitale AusgĂ€nge. Besonders wichtig wird eine Soundkarte, wenn du dir einen hochwertigen HiFi-Kopfhörer oder ein Surroundsound-System zulegen möchtest. Einige Kopfhörer arbeiten lediglich mit VerstĂ€rkern oder Soundkarten, die mehr als 250 oder sogar 600 Ohm bieten. Surround-Systeme lassen sich wiederum nur effektiv beitreiben, wenn die Soundkarte alle KanĂ€le einzeln ansprechen kann. So benötigst du bei einem 7.1-System dringend eine Soundkarte, die diese KanĂ€le auch ansprechen kann. Dabei ist es völlig egal, ob du dich fĂŒr ein externes oder ein internes Modell entscheidest. Einige Anwender und Spieler vertrauen auch immer mehr auf einen A/V-Receiver an ihrem PC, doch dazu spĂ€ter mehr.

Die wichtigsten Hersteller fĂŒr Soundkarten

HerstellerBesonderheiten
CreativeDie Marke Creative ist schon recht lange fĂŒr hochwertige Soundkarten bekannt. Dabei unterstĂŒtzen die Produkte sowohl das PC-Gaming als auch den Unterhaltungsklang. Gleichzeitig arbeitet Creative mit Mainboardherstellern zusammen und verkauft hier seine professionellen Onboard-Chips.

  • starkes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis
  • PCI-Express
  • mit eigenem Audioprozessor
  • eigenes Software-Paket
  • realistischer Klang
AsusAsus ist ein direkter Konkurrent von Creative. Die Soundkarten machen einen sehr guten Klang und sind mit umfangreichen Abschirmungsmaßnahmen ausgestattet. HintergrundgerĂ€usche werden optimal eliminiert, was im Gaming ein echter Vorteil sein kann.

  • hohe WiedergabequalitĂ€t
  • optimale Klanganpassung
  • KopfhörerverstĂ€rker
  • Sonic Studio Software
  • Surroundsound 7.1
BeyerdynamicBeyerdynamic ist eher aus dem hochwertigen HiFi-Bereich bekannt. Das Unternehmen hat sich jedoch auch bei Gamern einen gewissen Stellenwert erarbeitet und liefert beispielsweise hochwertige KopfhörerverstĂ€rker. Die kleinen USB Soundkarten sind beispielsweise auch fĂŒr Musikinstrumente geeignet.

  • moderne Technologie
  • hochwertige KopfhörerverstĂ€rker
  • nur sehr kleine Soundkarten
  • fĂŒr Gaming und Instrumente

Die unterschiedlichen Bauarten von Soundkarten

Auch wenn der Markt, nicht wie bei anderer PC-Hardware, von Soundkarten ĂŒberflutet ist, hast du dennoch eine große Auswahl unterschiedlicher Bauweisen. Neben der internen und der externen Soundkarte, kannst du dich auch noch fĂŒr die vorinstallierte Onboard-Variante entscheiden oder komplett auf einen externen KopfhörerverstĂ€rker vertrauen. Im Folgenden stellen wir dir die unterschiedlichen Bauarten einmal nĂ€her vor.

Onboard-Sound

Die am hĂ€ufigsten verwendete „Soundkarte“ ist der Onboard-Chip. Hierbei kommt keine separate Karte zum Einsatz, sondern der Audioprozessor wird direkt auf dem Mainboard verbaut. War der Onboard-Sound in den frĂŒhen 2000ern noch schlecht ausgestattet und schwach, so kommen heute sehr hochwertige Soundchips zum Einsatz, je nach Mainboard natĂŒrlich. Entscheidest du dich fĂŒr ein sehr gĂŒnstiges Modell, wird auch der Soundprozessor nicht viel leisten. Als AnschlĂŒsse kommen hier meistens nur drei analoge-Klinke-Ports zum Einsatz. Teure Mainboards hingegen liefern dir bereits hochwertige Audio-Prozessoren, deren Leistung sich kaum von Soundkarten fĂŒr nur 80 Euro unterscheidet.

Interne Soundkarten

Die interne Soundkarte ist die beliebteste Form von vielen PC-Gamern, da sie keinen Platz auf dem Tisch wegnimmt und die meiste Ausstattung bietet. Zudem lĂ€sst sie sich fĂŒr einen geĂŒbten Bastler mit nur wenigen Handgriffen einbauen. Einige Modelle können sogar den Front-Anschluss des GehĂ€uses ansteuern, was fĂŒr deine Einstellungen ein großer Vorteil sein kann. Einige interne Soundkarten liefern dir separat externe Module fĂŒr die Steuerung oder Zusatzplatinen fĂŒr die Berechnung von Surroundsound. Scheust du dich nicht, deinen PC zu öffnen und eine Karte einzubauen, solltest du diese Version nutzen. Interne Karten sind hĂ€ufig auch gĂŒnstiger als qualitativ gleiche externe Modelle.

Externe Soundkarten

Externe Soundkarten weisen hĂ€ufig Ă€hnliche Spezifikationen auf wie ihre internen Kollegen, doch lassen sie sich meistens noch einfacher anschließen. Hochwertige Modelle werden mittels eines USB 3.0-Ports mit dem PC verbunden. Außerdem hast du den Vorteil, dass du alle deine notwendigen AnschlĂŒsse schnell zur Hand hast. Du musst nicht mehr an die RĂŒckseite des PCs, sondern kannst bequem deine Lautsprecher oder Kopfhörer auf dem Tisch umstecken. Hinzu kommt, dass viele externe Soundkarten auch kompatibel mit Konsolen sind, wodurch du auch noch deren Sound „tunen“ kannst.

Analoge und Digitale Signale – was denn nun?

Kaufst du dir einen neuen Lautsprecher oder einen Kopfhörer, wirst du schnell feststellen, dass beide GerĂ€te unterschiedliche Stecker haben. Das liegt daran, dass Audiosignale auf unterschiedlichem Weg ĂŒbertragen werden können. Auf der einen Seite steht die analoge Übertragung und auf der anderen Seite die digitale Übertragung. Das analoge Signal wird ausschließlich ĂŒber den 3,5mm Klinke-Stecker ĂŒbertragen. Hierbei werden kleine Stromschwankungen ausgegeben, die zu schwingenden Membranen in den Lautsprechern fĂŒhren. Diese Schwingungen kannst du dann letztendlich als Klang wahrnehmen. Eine der grĂ¶ĂŸten EinschrĂ€nkungen der analogen Übertragung ist die geringe Anzahl möglicher Lautsprecher, die angesprochen werden können. Lediglich Stereo-Signale können damit verarbeitet werden. Möchtest du demnach ein Surroundsound-System anschließen brauchst du fĂŒr jeweils zwei Lautsprecher immer einen analogen Anschluss. Bei der analogen Signalverarbeitung ist der D/A-Wandler auf der Soundkarte fĂŒr die Klangumwandlung zustĂ€ndig.

Etwas einfacher ist die digitale Übertragung, denn hier kommt lediglich ein einziges Kabel zum Einsatz. Außerdem ist fĂŒr die KlangĂŒbertragung nicht mehr der D/A-Wandler der Soundkarte zustĂ€ndig, sondern der Wandler im Lautsprecher oder VerstĂ€rker kĂŒmmert sich darum. Weiterhin kommt es nicht zu einer Übertragung von Stromschwankungen, sondern von Daten, die im Wandler des Lautsprechers umgerechnet werden. Die digitale SoundĂŒbertragung kann, muss aber nicht zwangslĂ€ufig besser sein als die analoge Übertragung. Das kommt sehr stark auf die einzelnen Komponenten an.

Tipp: Die Anschaffung einer Soundkarte macht nur dann Sinn, wenn du deinen Sound auch nur analog ĂŒbertragen möchtest, denn hierbei kommt der Wandler auf der Soundkarte und nicht der Wandler im Lautsprecher zum Einsatz. Viele Anwender glauben immer noch, dass der Sound eines aktiven Lautsprechers durch eine Soundkarte besser wird, was allerdings ein Trugschluss ist.

Surroundsound aus deiner Karte

Viele PC-Lautsprechersysteme, die nicht nur Stereo- sondern Surround-Sound bieten, nutzen analoge AnschlĂŒsse fĂŒr die Wiedergabe. Wie bereits im Abschnitt zuvor erklĂ€rt, macht es daher Sinn, wenn du auf eine hochwertige Soundkarte vertraust. Ein guter Soundchip arbeitet hierbei wie ein Audiokonverter, der deiner Soundanlage nochmals mehr Leistung entlocken kann. Besonders auffallend ist dies bei der Ansteuerung der einzelnen Lautsprecher. Viele Hersteller bieten dir eine umfangreiche Software, mit deren Hilfe du deine einzelnen Lautsprecher optimieren kannst. Das sorgt fĂŒr einen besseren Surround-Klang aber auch fĂŒr mehr Kraft im System. Beachte vor deinem Kauf unbedingt, dass die Soundkarte mehrere KanĂ€le unterstĂŒtzen muss, um dein Soundsystem nutzen zu können. Manche Modelle liefern dir nur die Möglichkeit ein 5.1-Soundsystem zu nutzen, wĂ€hrend andere Karten auf 7.1-Lautpsrecher optimiert sind.

Merke: Soundkarten sind stets abwĂ€rtskompatibel, das heißt, dass eine 7.1-Karte auch ein Surroundsoundsystem mit fĂŒnf Lautsprechern und einem Subwoofer ansteuern kann. DafĂŒr kann eine 5.1-Soundkarte aber maximal auch ein 5.1-Surroundsound-System ansprechen.

Die Treibersoftware entscheidet

Die Hardware einer Soundkarte sollte stets modern und hochwertig sein, damit der Soundprozessor die einzelnen Signale gut verarbeiten kann. Viele Anwender schauen daher ausschließlich auf die Hardware, doch ist die Software mindestens genauso wichtig. Viele Soundkarten und Lautsprecher kannst du hardwareseitig nicht optimieren, hier kommt die Software des Herstellers zum Einsatz. Mithilfe der Programme oder des Programms aktivierst du Zusatzfunktionen, steuerst deine Lautsprecher oder optimierst die Klangeigenschaften. Nahezu jedes Unternehmen spendiert der Software einen Equalizer, mit dem du Höhen, Mitten und auch die Tiefen feinjustieren kannst. Aber auch voreingestellte Modi fĂŒr Gaming, Filme oder Musik kannst du in deiner Treibersoftware finden.

Die Ausstattung ist das A und O

Auch Soundkarten können einen ansehnlichen Lieferumfang und eine starke Ausstattung mit zu dir nach Hause bringen. Neben den wichtigen AnschlĂŒssen wie 3,5mm-Klinke und Optischer Port kann deine Karte auch noch AnschlĂŒsse fĂŒr ein Coax-Kabel bereitstellen. Einige Modelle kommen als Kartenpaar zu dir nach Hause. WĂ€hrend eine Karte die analogen AnschlĂŒsse liefert, kannst du an die Zusatzkarte die digitalen Kabel anschließen.

Aber auch in Sachen Analog-Digital-Wandler gibt es große Unterschiede bei den einzelnen Soundkarten. Besonders teure Karten um die 300 Euro arbeiten Ă€hnlich effizient wie ein guter A/V-Receiver, was du vor allem bei der Beschallung mit einer Surroundsound-Anlage schnell feststellen wirst. GĂŒnstigere Karten bieten dir hingegen nicht die erhoffte QualitĂ€t, da die Wandler erheblich schlechter sind. Manch Mainboard verfĂŒgt mittlerweile ĂŒber einen besseren D/A-Wandler als eine gĂŒnstige Soundkarte.

Besonders wichtig fĂŒr Gamer ist auch die UnterstĂŒtzung von Dolby Digital Live oder DTS-Connect. Hierbei handelt es sich um eine Funktion, bei der der Stereo-Sound eines Spiels per Software als Surroundsound ausgegeben wird. Das sorgt dafĂŒr, dass deine Surround-Kopfhörer aber auch deine Soundsystem vollstĂ€ndig angesteuert werden können, auch wenn das Spiel keinerlei Mehrkanal-Sound zulĂ€sst. Aber auch Filme profitieren davon, aber auch nur, wenn die Software es zulĂ€sst.

Die passenden PC-Lautsprecher zu deiner Soundkarte

Nachdem du schon einiges ĂŒber Soundkarten in diesem Bericht gelesen hast, wirst du dich sicherlich auf die Suche nach einem Soundsystem begeben. Ob du dich fĂŒr einen starken Kopfhörer, ein Stereo-PĂ€rchen oder ein Surroundsound-System entscheidest, liegt letztendlich in deiner Entscheidung. Wichtig ist jedoch, dass es wenig Sinn macht, eine teure Soundkarte mit einem gĂŒnstigen Soundsystem zu verwenden. Umgekehrt verhĂ€lt es sich aber genauso, ein gĂŒnstiger Onboard-Sound wird mit einem 1000 Euro teuren Soundsystem schnell ĂŒberfordert sein. Kaufst du dir eine starke Soundkarte wie die Asus Essence STX II fĂŒr 300 Euro, wĂ€hlst aber gleichermaßen eine Anlage von Logitech fĂŒr den gleichen Preis, wirst du kaum einen Unterschied zu einer gĂŒnstigeren Soundkarte feststellen können. Hier limitiert letztendlich das System sowie die Technik, wobei gute Soundkarten noch den Vorteil bieten, dass sie die einzelnen Lautsprecher prĂ€ziser ansteuern können.

Wichtig: Deine neue Soundkarte sollte stets mit der Hochwertigkeit deines Soundsystems skalieren. Besonders entscheidend ist dies bei Kopfhörern jenseits der 250 Ohm-Grenze, denn hier ist eine starke und zuverlÀssige Soundkarte Pflicht.

Gaming-Headsets und Kopfhörer

Nahezu jeder Spieler verwendet fĂŒr seine Kommunikation mit Freunden oder Mitspielern ein Gaming-Headset. Hierbei handelt es sich um Kopfhörer mit integriertem Mikrofon, sodass du deinen Sound auf den Ohren hast und gleichzeitig mit deinen Mitmenschen kommunizieren kannst. Zahlreiche Gaming Headsets, die per USB-angeschlossen werden, profitieren nicht von einer separaten Soundkarte, da sie selbst einen eigenen Soundchip mitbringen. Ansonsten wĂ€re die SoundĂŒbertragung vom USB-Port auf den Kopfhörer nicht möglich. Anders verhĂ€lt es sich bei Modellen, die per 3,5mm-Klinke-Anschluss verbunden werden. Allerdings handelt es sich bei 98% aller Gaming-Headsets eher um mittelmĂ€ĂŸige Kopfhörer, sodass der Sound hierbei kaum beeinflusst wird. Fast alle Onboard-Soundchips reichen fĂŒr die meisten Gaming-Headsets auf dem Markt. Nur wenige Modelle, wie beispielsweise das Beyerdynamic MMX300, profitieren von einer besseren Soundkarte, da sie selbst hochwertige Lautsprecher mitbringen.

Wichtig: Viele USB-Headsets liefern dir ihre eigene Software, in der du dein Gaming-Headset steuern kannst. Nutzt du solch ein Headset, brauchst du die interne Software deiner Soundkarte nicht mehr bedienen, da die Schnittstellen nicht miteinander kommunizieren können.

Auch das Gaming-Mikrofon profitiert

Streamen und das Aufnehmen von LetÂŽs Plays ist in aller Munde. Fast jeder Gamer möchte so sein wie Gronkh, MontanaBlack oder Shlorox. Damit das funktioniert, musst du in deinem Gameplay aber auch gut zu verstehen sein. Teilst du dein Gameplay per Livestreaming oder Video mit der ganzen Welt, bist sehr gut, aber dafĂŒr schlecht zu verstehen, wird der Erfolg immer ausbleiben. Eine gute Soundkarte kann hierbei weiterhelfen, denn sie sorgt fĂŒr eine bessere QualitĂ€t. Mittels einiger nĂŒtzlicher Funktionen, wie der RauschunterdrĂŒckung deines Mikros oder der VerstĂ€rkung der LautstĂ€rke, kannst du noch einmal erheblich mehr aus deiner Stimme herausholen. Das funktioniert allerdings nur mit Mikrofonen, die du an einen 3,5mm-Klinke-Port anschließen kannst. Wie schon bei den Gaming-Headsets, profitiert ein USB- oder ein XLR-Mikrofon davon nicht.

Tipp: Manche XLR-Mikrofone kannst du mithilfe eines Adapters zu einem 3,5mm-Klinke-Mikro machen und an deine Soundkarte anschließen. Damit umgehst du die Investition in ein teures Mischpult und kannst stattdessen deine Soundkarte verwenden.

Die Alternative: A/V-Receiver am PC

Nur wenige PC-Spieler oder Anwender wissen es, denn eigentlich ist der A/V-Receiver dem Heimkino vorbehalten. Aber tatsĂ€chlich hast du die Möglichkeit, anstatt einer internen oder externen Soundkarte auch einen klassischen HiFi-VerstĂ€rker zu nutzen. Über den HDMI-Port am Receiver und deiner Grafikkarte kannst du einen VerstĂ€rker zwischenschalten, der deine Soundverteilung ĂŒbernehmen kann. Das sorgt dafĂŒr, dass du nicht nur mehrere Soundsysteme und Kopfhörer, sondern auch mehrere Quellen an deinem PC-Monitor nutzen kannst. Planst du die Nutzung eines hochwertigen Kopfhörers, kannst du diesen an den 6,3mm-Klinke-Anschluss am A/V-Receiver selbst nutzen. Bist du sehr audiophil und hast genug Platz auf dem Tisch, ist diese Möglichkeit die Beste fĂŒr dich. Ein Receiver ermöglicht es dir deinen ingame-Sound ĂŒber das teuerste und beste Surroundsound-System zu hören, das du finden kannst. Sogar Dolby Atmos, bei dem ĂŒber 100 Lautsprecher zum Einsatz kommen können, ist mit diesem Aufbau denkbar. Der einzige Nachteil ist der hohe Kostenaufwand, denn wĂ€hrend du eine gute Soundkarte schon fĂŒr rund 100 Euro erwerben kannst, kostet ein guter A/V-Receiver mindestens 400 bis 500 Euro.

Die besten Soundkarten auf dem Markt

Creative Sound Blaster Z Soundkarte

( Rezensionen)
Creative Sound Blaster Z Soundkarte

Besonderheiten

  • gĂŒnstig im Preis
  • 116 dB Rauschabstand
  • PCI-express Schnittstelle
  • besonders reiner Klang
  • Kopfhörer und Lautsprecher einfach gewechselt
Eine wirklich gute Soundkarte spielt nicht nur beim Gaming eine wichtige Rolle. Wenn du den minderwertigen OnBoard Sound auf deinem Mainboard leid bist, kannst du dich fĂŒr die Creative Sound Blaster Z entscheiden. Sie ist mit einem professionellen Soundprozessor ausgestattet und bietet einen angenehmen Klang. Gleichzeitig wird deine CPU entlastet, sodass sie mehr Performance bieten kann. Angeschlossen wird das System einfach ĂŒber PCI-Express. Die Karte Dolby Digital Live und das DTS Connect eignen sich als Surroundsound-System.
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71,90 €
inkl 19% MwSt

Die Sound BlasterX AE-5 Karte

( Rezensionen)
Die Sound BlasterX AE-5 Karte

Besonderheiten

  • fĂŒr Hi-Fi- Kopfhörer
  • bis 600 Ohm
  • 122 dB Dynamik
  • inklusive Software
  • schnell installiert
Diese Soundkarte kommt vor allem im Gaming Bereich zum Einsatz. Sie ist fĂŒr einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gĂŒnstigen Preis zu haben und besticht schon optisch mit der RGB Beleuchtung. DarĂŒber hinaus gibt es einen KopfhörerverstĂ€rker bis zu 600 Ohm, sodass Hi-Fi Kopfhörer problemlos an das System angeschlossen werden können. Somit tauchst du noch tiefer in das Spielgeschehen ein und lĂ€sst dich von nichts mehr ablenken. Im Vergleich zu einem externen KopfhörerverstĂ€rker ist das ein recht gutes Angebot, wie die Kunden berichten.
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119,00 €
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Die umfangreiche Sound Blaster X G6 7.1

( Rezensionen)
Die umfangreiche Sound Blaster X G6 7.1

Besonderheiten

  • lĂ€sst sich per USB ansteuern
  • ohne Einbau nutzbar
  • Soundkarte und KopfhörerverstĂ€rker
  • Nutzbar mit PC, Konsole und Handhelds
  • Kopfhörer bis 600 Ohm
Bei einigen Gaming PCs gibt es einfach keinen freien PCI-Express Steckplatz mehr. Das heißt, es kann keine Soundkarte angeschlossen werden. FĂŒr diesen Fall ist eine externe Soundkarte wichtig, wie beispielsweise die Sound Blaster X G6 7.1. Sie dient auch als externer KopfhörerverstĂ€rker, sodass du hier problemlos dein Headset anschließen kannst und den vollen Klang genießt. Manche Einsteiger trauen sich aber auch den Einbau einer Soundkarte nicht zu, sodass sie lieber auf den USB Anschluss zurĂŒckgreifen. Profis sehen das etwas anders. Rein technisch hat nĂ€mlich eine externe Soundkarte nicht gerade den gleichen Stand, wie ein eingebautes Modell.
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Die professionelle Asus Essence STX II 7.1

( Rezensionen)
Die professionelle Asus Essence STX II 7.1

Besonderheiten

  • einfach zu installieren
  • viele AnschlĂŒsse
  • unterstĂŒtzt das Heimkino
  •  124 dB Signal-Rausch-Abstand
  • großer Lieferumfang
Diese Soundkarte gehört wirklich mit zur Königsklasse. Sowohl Gamer als auch Klangliebhaber werden sich ĂŒber dieses Modell sehr freuen und den guten Sound sofort unterscheiden können. Hast du beispielsweise einen kleinen PC an deinen Fernseher angeschlossen, so brauchst du kaum noch einen A/V-Receiver. Die verschiedenen AnschlĂŒsse, die 7.1 Platine fĂŒr mehrere KanĂ€le und die insgesamt moderne Technik lassen aus deinem kleinen PC eine wahre Hi-Fi-Zentrale werden. Dabei kann die Soundkarte mit und ohne diese Platine bestellt werden.
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